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Aus der Anfangszeit des Sängerkreises Bremervörde!


In der "Nordwestdeutsche Sängerzeitung" Ausgabe Nr. 4 / Oktober 1951 stand folgender Artikel: Nordwestdeutsche Sängerzeitung Ausgabe Nr. 4 / Oktober  1951

Gründungsversammlung des Sängerkreises Bremervörde

Nachdem der Vorsitzender des Gemischten Chores Bremervörde, Wilhelm Ließ auf die große kulturelle Bedeutung des früheren DSB sowie seiner Unterorganisationen hingewiesen und die großen Aufgaben des neu gegründeten DSB umrissen hatte, führte er aus, dass diese Aufgaben nicht alle von einer zentralen Stelle erfüllt werden könnten und deshalb die Bildung landschaftlich - gebundener Unterverbände nur innerhalb dieser wieder die Gründung von Sängerkreisen erforderlich werde.

Für eine Zusammenfassung der Gesangvereine im Kreise Bremervörde, um die man schon lange bemüht sei, stehen folgende Möglichkeiten offen:

1. Beitritt zum Sängerkreis Nordhannover.
2. Anschluss an einen anderen Sängerkreis.
3. Gründung eines eigenen Sängerkreisen.

Die Versammlung beschloss einstimmig die Gründung eines eigenen Sängerkreises für den Bereich des politischen Kreises Bremervörde.


Sangesbruder Ließ lehnte mit Rücksicht auf sein Alter die Übernahme des postens eines Vorsitzenden ab. Gewählt wurde Sangesbruder Haselbach vom MGV (mit angeschlossenen Frauen- und Gem. Chor) in Hesedorf. Zum Kreischormeister bestimmte man den Chorleiter des Gemischten Chores Bremervörde, Spettmann.

In einer erregten Aussprache über die nach Ansicht der Vereine zu hohen Forderungen der Gema wurde die Meinung laut, dass durch die Gema der Bestand der kleinen Vereine ernstlich gefährdet werden könnte.

Der Bezug der Sängerzeitung wurde empfohlen, die Unterrichtung der Presse über Veranstaltungen geregelt und die Forderung nach Steuerermäßigung, wie sie nur für sportliche Veranstaltungen gilt, auch auf die "Kultur des Geistes" pflegenden Veranstaltung auszudehnen.

Ende des Artikels.